Grüne Ratsfrau Barbara Hanning ist für den Ausbau des Deerth

Stellungnahme von Ratsfrau Barbara Hanning zum Deerth-Ausbau

Der Antrag der AWO auf Erweiterung der Suchtklinik Im Deerth hat hohe Wellen geschlagen. Es gibt Proteste der Anwohner, die sich in einer BI zusammengeschlossen haben. Es hat Akteneinsicht für Ratsmitglieder und einen Strafantrag gegeben. Der Rat entscheidet am 31.08.17 über die Erweiterung des Standortes. Erweitert werden soll um eine forensiche Abteilung mit 40 Plätzen. Die AWO kann, erweitert sie, direkte Zuweisungen durch die Gerichte bekommen und ist nicht nur auf die Zuweisungen durch die Landschaftsverbände angewiesen. Die Einrichtungen der AWO bieten dann für unterschiedliche Stationen der Entwöhnung zusammen ca. 100 Plätze an. Mit dieser Platzzahl können die Einrichtungen insgesamt wirtschaftlich auskömmlich betrieben werden.

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Grüne Linke über den Begriff Sozialraum

Kulturelle Teilhabe und Probleme der Gentrifizierung in Sozialräumen

Das Recht am kulturellen Leben teilzunehmen sollte als Menschenrecht anerkannt werden. Diejenigen, denen dieses Recht vorenthalten wird, verlieren auch die Möglichkeit, ihre anderen Rechte mit Verantwortung auszuüben, auch durch mangelndes Bewusstsein vom Reichtum ihrer Identität. Darüber hinaus tragen der Zugang zu den Künsten und die freie künstlerische und kulturelle Ausdrucksfähigkeit zur Entwicklung des kritischen Denkens bei. Dies führt zu mehr gegenseitigem Verständnis und Respekt, zur Verstärkung des demokratischen Bürgersinns und des sozialen Zusammenhalts, global betrachtet führt es zu einem „harmonischen interkulturellen Austausch“.

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Grüne Linke Hagen und kleine Frösche

Brief an Dieter Groß (Kassierer von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN Kreisverband Hagen) und den Vorstand

Wir Grüne Linke Hagen haben uns nun entschlossen, unsere Aufwandsentschädigungen in einen von uns gegründeten Sozialfonds fließen zu lassen. Dieser Fond unterstützt unbürokratisch soziale Projekte und Aktionen, die mit den grünen Grundsätzen vereinbar sind. Selbstverständlich können jederzeit Anträge an den Fond gestellt werden. So spende ich regelmäßig an das Repaircafé, unterstütze Einzelaktionen wie eine Pflanzaktion des Integrationsrates, den Kongress der Grünen Linken in Frankfurt und aktuell den Anwaltsnotdienst der RAV e.V. rund um den G20 Gipfel in Hamburg u.a.m.
Die Spenden werden auf unserer Homepage: www.gruene-linke-hagen.de veröffentlicht.
Insofern bin ich dankbar für den Anschub, den der Grüne Sozialfond auch durch deinen Brief, Dieter, bekommen hat.

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Gefährliches Fahrradfahren in Hagen: Gullideckel immer noch in Fahrtrichtung

Radfahren – in Hagen ein gefährliches Unterfangen. Ein Situationsbericht von Andreas F. Kroll

Nun hat es die Stadt Hagen und alle RadfahrerInnen, die in Hagen leben und täglich auf den zahlreichen Radwegen unterwegs sind, mal wieder schwarz auf weiß. Wie die WP/WR berichtete, sind wir das weit abgeschlagene Schlusslicht von allen untersuchten Städten in Deutschland: Keine Stadt ist so fahrradunfreundlich wie Hagen. Hagen erhält die schlechteste aller Gesamtnoten: 4,72. Soviel zur augenblicklichen Situation in und um Hagen. Vor ca. 10 Jahren habe ich mich entschlossen, aufgrund der unerträglichen Umweltbelastung (Feinstaub/ Stickoxide) meinen PKW zu verkaufen und stattdessen die tägliche Fahrt zur Arbeitsstätte nach Bochum mit ÖPNV und dem Fahrrad zu bewerkstelligen. Für die erforderlichen „Großeinkäufe“ benutze ich Stadtteilautos oder leihe mir einen PKW. Am Wochenende bin ich mit den sportlichen Varianten, Rennrad und Mountainbike ebenfalls auf Hagener Straßen unterwegs. So komme ich im Jahr auf ca. 6.800 km. Für etwa 3.000 km benutze ich Hagener Straßen bzw. Radwege. Um zu beschreiben welche prekären und teilweise lebensgefährlichen Situationen sich täglich daraus ergeben, möchte ich nur einen Teil meiner Fahrstrecke beschreiben – vom Hagener Hauptbahnhof bis zum ca. 2,5 km entfernten Bahnhof Oberhagen.

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Geschlossen kämpfen – gewählt ist gewählt, beschlossen ist beschlossen!

Wir haben nur eine echte Chance, wenn wir die Beschlüsse des letzten Parteitages, (Verteidigung des uneingeschränkten Asylrechts und der Willkommenskultur, Abschaffung der Hartz IV-Sanktionen, Ablehnung der Austeritätspolitik in der EU, Einführung der Vermögenssteuer für Reiche, Kohleausstieg und Ende des Verbrennungsmotors) auch tatsächlich in die Öffentlichkeit bringen. Von unseren Spitzenkandidat*innen erwarten wir, dass diese Positionen aktiv und offensiv vertreten werden. Genauso wie wir erwarten, dass sie nach der BDK voll hinter dem beschlossenen Programm stehen, dieses vertreten und vernehmbar dafür kämpfen, denn auch hier wird gelten: beschlossen ist beschlossen.

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Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverband Hagen im Regen

„Wenn man die Augen zumacht, klingt der Regen wie Applaus“ (nach Enno Bunger)

Die Situation bei den Hagener Grünen ist ähnlich verheerend schlecht, wie sie Enno Bunger in seinem Song „Regen“ für zwei Menschen beschreibt. Kreissprecherin Christa Stiller-Ludwig und Kreissprecher Rolf Willaredt handeln offensichtlich aus Angst vor der eigenen Courage. Eingeladen wird zu einer Mitgliederversammlung zur Aussprache über die Landtagswahl, angeboten wird ein Workshop, den man eigentlich nur dann macht, wenn das oft besagte Kind nicht schon gerade im Brunnen ertrunken ist.

Der Umgang mit dem Landtagswahlergebnis unter den Motto „Wir haben doch alles richtig gemacht“ ist ein Verarschen der Wählerinnen und Wähler, die sich am letzten Sonntag dankenswerter Weise noch für Grüne entschieden haben. Sicherlich sind auch inhaltliche Fehler beim Landesvorstand zu finden und klar zu benennen. Dennoch gehört es sich für einen Kreisverband gerade auch einmal die inneren Strukturen und Konflikte zu hinterfragen, die sicherlich ebenfalls zu den hohen Verlusten gerade in Hagen geführt haben. Immerhin liegt das Ergebnis noch einmal 2 Prozentpunkte hinter dem landesweiten Wahlergebnis zurück: Die Grünen haben in Hagen also ein Drittel weniger Stimmen erhalten als in der NRW-Durchschnittskommune.

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Grüne Hagen: Wahlnachlese Landtagswahl NRW 2017

Grüne mut- und kraftlos, die NRW-Wahl und deren Konsequenzen für die Hagener Grünen

Die Hagener Grünen haben auf dem Plenum am 16.05.17 überraschenderweise keine hitzige, engagierte, kontroverse und politische Auswertung der Landtagswahl vorgenommen, sondern stattdessen einen Stuhlkreis gebildet und schlaglichtartig zusammengeclustert, was ihrer Meinung denn so alles schief gelaufen sei. Auf keiner der so zustande gekommenen Meinungskärtchen stand geschrieben, dass man sich nun mit der AfD und deren zum Teil zweistelligen Ergebnisse auseinanderzusetzen habe. Auch identifizieren sie „Bildung“, für das sie die Wahlniederlage verantwortlich machen, pauschal als das Zukunftsthema. Mit welcher Ausrichtung, mit welchem Inhalt bleibt dabei völlig unscharf. Die Hagener Grünen haben die Marschroute, die Sylvia Löhrmann vorgegeben hatte, jahrelang brav nachvollzogen. Keine weitere Gesamtschule wurde in Hagen gegründet, dafür die Sekundarschule, die vor großen Akzeptanzproblemen steht. Statt Inklusion große Unzufriedenheit und frustrierte Lehrer. Die Wahlen seien auch in den Lehrerzimmern verloren worden, sagt ausgerechnet diejenige, die die Hagener Schulpolitik für die Grünen verantwortet. Auch hier also das sinkende Schiff schnell verlassen, schließlich leugnen, dass man je an Bord gewesen sei.

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