Leere Flaschen hängen.

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Nicht fürs Archiv

Wir sind Insider genug, um die einzelnen Akteure der grünen Fraktion im Hagener Stadtrat in der andeutungshaft belassenen Beschreibung in Christoph Rösners Bericht bei doppelwacholder.de erkennen zu können.

Unsere Sicht beruht auf den gemachten Erfahrungen mit den unten genannten Personen besonders in den Jahren 2014/15. Für uns ist die folgende Beschreibung richtig, wahr und zutreffend.

Hubertus Wolzenburg sind seine eigenhändig angezettelten Intrigen gegen Barbara Hanning, Sebastian Kayser, Jürgen Klippert und Andreas Kroll offenbar derartig im Hemd hängengeblieben, dass er im Laufe der Zeit Angst vor seinem eigenen Schatten bekommen hat.

Jochen Riechel zeichnet sich durch absolute Inhaltslosigkeit und fehlendes politisches Gespür aus. Außer seiner anhaltenden Bereitschaft, ehemals politische Inhalte in ihr bedeutungsloses Gegenteil zu verkehren, ist eigentlich wenig bemerkenswert. Er schaffte es in über 25 Jahren Ratstätigkeit und als Fraktionsvorsitzender nicht die Grünen zu einer schlagkräftigen Opposition zu machen. Wohl in Kenntnis der eigenen Unfähigkeit äußerte er 2014 den Wunsch, nun ganz in der „Allianz der Vernunft“ unterzutauchen. Der für ihn größte Vorteil: er kann nun endlich CDUFDP-Politik abnicken, ohne sich innerparteilich bei den Grünen rechtfertigen zu müssen.

Nicole Pfefferer ist angetreten, um andere herauszutreten. Sie hat in fast 6 Jahren Fraktionsvorsitz bewiesen, dass sie Intrigen zwar anzetteln kann, allerdings im entscheidenden Augenblick nicht beherrscht. Um es mit de la Bruyère zu sagen: „Um ein Intrigant zu sein, braucht man Geist.“ Zunächst aber reicht der Wille völlig aus, Strukturen zu zerstören, Menschen gegeneinander auszuspielen und die dann geräumten Posten selbst zu besetzen.

Hans-Georg Panzer und Ehefrau sind ein bemerkenswertes Gespann. In den Jahren des Umweltausschussvorsitzes hat er es nicht vermocht (wie auch schon seine grüne Vorgängerin Hildegund Kingreen nicht) auch nur einen einzigen grünen Inhalt, ein wichtiges grünes Anliegen so voranzutreiben, dass es Fraktion und Partei zugeschrieben werden könnte. Getrieben von Eitelkeit, im Auftreten auch schon mal forsch-frech aber immer zuverlässig ohne Substanz und wirkliche politische Leidenschaft unterwegs, haben beide in ihren jeweiligen Betätigungsfeldern gähnende Langeweile, Phrasendrescherei und Leere etabliert.

Rainer Preuß ist nicht nur derjenige, der mit Spendengeld die Leute innerparteilich bei der Stange hält, sondern auch derjenige, der munter und mit unbedingter Billigung der Fraktionstruppe rechtes Gedankengut unter grüner Fahne labelt.

Karin Köppen mag es erwiesenermaßen gerne harmonisch, schön und kuschelig. Vor Konflikten schließt man besser die Augen, laute Menschen kann man vor die Tür setzen und politische Auseinandersetzungen erstickt man besser im Keim – in ihrer Welt braucht es keinen politischen Diskurs.

Dann wäre da noch Jörg Fritzsche, der Liebling der Fraktionäre. Sehnsüchtig erwartet konnte er erst nachrücken, nachdem Barbara Hanning den Rat verlassen hatte und Esmer Öz (als deren Nachrückerin) gar nicht erst Mitglied dieses Gruselkabinetts werden wollte. Konflikte und politische Auseinandersetzungen scheut er wie der Teufel das Weihwasser, dafür redet er jedem nach dem Mund.

Hildegund Kingreen, die in den letzten 20 Jahren bei Lügen (man lese ihre schriftliche Begründung zum Fraktionsausschluss von Barbara Hanning), Verleumdungen (erinnert sei an das bereits Ende der 90er Jahre erfolgte Mobbing gegen den damaligen Fraktionssprecher Klaus-Paul Dietrich, das zu dessen Rücktritt führte, siehe ihre E-Mails gegen Arnd Cordts, die zu dessen Austritt führten) und Wegbeißen kritischer Mitglieder (siehe z. B. ihre E-Mails an Dr. Sarah Hakemi, die zu deren Austritt führten) dabei war und deren herausragende Eigenschaft der unbedingte Wille zur Rechthaberei ist, hat mit den anderen grünen Frauen immer wieder dafür gesorgt, dass eine der herausragenden Errungenschaften der Grünen, das Frauenstatut, völlig ad absurdum geführt wurde.

Ruth Sauerwein ist die eigentlich tragische Figur in diesem Zusammenhang. Auf jeder Demo für Minderheiten- und Arbeitnehmer*innen*rechte, für Frieden und Umweltschutz dabei, hat sie keinerlei Standfestigkeit bewiesen, als sich das Unrecht vor ihr auftürmte. So ist sie mitverantwortlich für den heutigen Zustand der Fraktion und deren fehlende politische Präsenz.

Aus unserer Sicht kann daher keins der jetzigen Fraktionsmitglieder auf der noch zu wählenden Kandidatenliste für den nächsten Rat auftauchen. Sie stehen jeglichem politischen Neuanfang entgegen. Auch auf die „Neuen“ sollte man genau schauen. Wer lässt sich jetzt schon von den aktuellen Fraktionär*innen nach vorne schieben?

Über die Zukunft der Grünen in Hagen entscheidet die Basis. Sollte sie sich weiterhin völlig unambitioniert zeigen die Verhältnisse zum Guten zu wenden, werden eben andere Gruppierungen und Parteien in Hagen den Ton angeben. Das ist so simpel wie tragisch!

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