Gefährliches Fahrradfahren in Hagen: Gullideckel immer noch in Fahrtrichtung

Radfahren – in Hagen ein gefährliches Unterfangen. Ein Situationsbericht von Andreas F. Kroll

Nun hat es die Stadt Hagen und alle RadfahrerInnen, die in Hagen leben und täglich auf den zahlreichen Radwegen unterwegs sind, mal wieder schwarz auf weiß. Wie die WP/WR berichtete, sind wir das weit abgeschlagene Schlusslicht von allen untersuchten Städten in Deutschland: Keine Stadt ist so fahrradunfreundlich wie Hagen. Hagen erhält die schlechteste aller Gesamtnoten: 4,72. Soviel zur augenblicklichen Situation in und um Hagen. Vor ca. 10 Jahren habe ich mich entschlossen, aufgrund der unerträglichen Umweltbelastung (Feinstaub/ Stickoxide) meinen PKW zu verkaufen und stattdessen die tägliche Fahrt zur Arbeitsstätte nach Bochum mit ÖPNV und dem Fahrrad zu bewerkstelligen. Für die erforderlichen „Großeinkäufe“ benutze ich Stadtteilautos oder leihe mir einen PKW. Am Wochenende bin ich mit den sportlichen Varianten, Rennrad und Mountainbike ebenfalls auf Hagener Straßen unterwegs. So komme ich im Jahr auf ca. 6.800 km. Für etwa 3.000 km benutze ich Hagener Straßen bzw. Radwege. Um zu beschreiben welche prekären und teilweise lebensgefährlichen Situationen sich täglich daraus ergeben, möchte ich nur einen Teil meiner Fahrstrecke beschreiben – vom Hagener Hauptbahnhof bis zum ca. 2,5 km entfernten Bahnhof Oberhagen.

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Geschlossen kämpfen – gewählt ist gewählt, beschlossen ist beschlossen!

Wir haben nur eine echte Chance, wenn wir die Beschlüsse des letzten Parteitages, (Verteidigung des uneingeschränkten Asylrechts und der Willkommenskultur, Abschaffung der Hartz IV-Sanktionen, Ablehnung der Austeritätspolitik in der EU, Einführung der Vermögenssteuer für Reiche, Kohleausstieg und Ende des Verbrennungsmotors) auch tatsächlich in die Öffentlichkeit bringen. Von unseren Spitzenkandidat*innen erwarten wir, dass diese Positionen aktiv und offensiv vertreten werden. Genauso wie wir erwarten, dass sie nach der BDK voll hinter dem beschlossenen Programm stehen, dieses vertreten und vernehmbar dafür kämpfen, denn auch hier wird gelten: beschlossen ist beschlossen.

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Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverband Hagen im Regen

„Wenn man die Augen zumacht, klingt der Regen wie Applaus“ (nach Enno Bunger)

Die Situation bei den Hagener Grünen ist ähnlich verheerend schlecht, wie sie Enno Bunger in seinem Song „Regen“ für zwei Menschen beschreibt. Kreissprecherin Christa Stiller-Ludwig und Kreissprecher Rolf Willaredt handeln offensichtlich aus Angst vor der eigenen Courage. Eingeladen wird zu einer Mitgliederversammlung zur Aussprache über die Landtagswahl, angeboten wird ein Workshop, den man eigentlich nur dann macht, wenn das oft besagte Kind nicht schon gerade im Brunnen ertrunken ist.

Der Umgang mit dem Landtagswahlergebnis unter den Motto „Wir haben doch alles richtig gemacht“ ist ein Verarschen der Wählerinnen und Wähler, die sich am letzten Sonntag dankenswerter Weise noch für Grüne entschieden haben. Sicherlich sind auch inhaltliche Fehler beim Landesvorstand zu finden und klar zu benennen. Dennoch gehört es sich für einen Kreisverband gerade auch einmal die inneren Strukturen und Konflikte zu hinterfragen, die sicherlich ebenfalls zu den hohen Verlusten gerade in Hagen geführt haben. Immerhin liegt das Ergebnis noch einmal 2 Prozentpunkte hinter dem landesweiten Wahlergebnis zurück: Die Grünen haben in Hagen also ein Drittel weniger Stimmen erhalten als in der NRW-Durchschnittskommune.

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Grüne nach Regierungsbildung

Grüne mut- und kraftlos, die NRW-Wahl und deren Konsequenzen für die Hagener Grünen

Die Hagener Grünen haben auf dem Plenum am 16.05.17 überraschenderweise keine hitzige, engagierte, kontroverse und politische Auswertung der Landtagswahl vorgenommen, sondern stattdessen einen Stuhlkreis gebildet und schlaglichtartig zusammengeclustert, was ihrer Meinung denn so alles schief gelaufen sei. Auf keiner der so zustande gekommenen Meinungskärtchen stand geschrieben, dass man sich nun mit der AfD und deren zum Teil zweistelligen Ergebnisse auseinanderzusetzen habe. Auch identifizieren sie „Bildung“, für das sie die Wahlniederlage verantwortlich machen, pauschal als das Zukunftsthema. Mit welcher Ausrichtung, mit welchem Inhalt bleibt dabei völlig unscharf. Die Hagener Grünen haben die Marschroute, die Sylvia Löhrmann vorgegeben hatte, jahrelang brav nachvollzogen. Keine weitere Gesamtschule wurde in Hagen gegründet, dafür die Sekundarschule, die vor großen Akzeptanzproblemen steht. Statt Inklusion große Unzufriedenheit und frustrierte Lehrer. Die Wahlen seien auch in den Lehrerzimmern verloren worden, sagt ausgerechnet diejenige, die die Hagener Schulpolitik für die Grünen verantwortet. Auch hier also das sinkende Schiff schnell verlassen, schließlich leugnen, dass man je an Bord gewesen sei.

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Make Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverband Hagen great again!

Die Grünen Linken Hagen

Willkommen bei der Grünen Linken Hagen. Wir beschäftigen uns mit grünen linken Themen und bringen uns, unsere gemeinsam erarbeiteten Positionen und unsere Forderungen in die Partei Bündnis 90/ DIE GRÜNEN…

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